Lebenszeichen aus dem Haus

Seit knapp 4 Wochen haben wir nun schon das Haus und wohnen bereits drin. So langsam hat sich der Stress der ersten Wochen mit Umzug, Eigenleistung (Spachteln, Tapezieren, Malen und Bodenverlegen) und renovieren der alten Wohnung gelegt.

Am Tag vor der Hausübergabe waren noch mal die Fliesenleger da und haben die unsauberen Stellen, auch die aus dem vorherigen Beitrag, überarbeitet. Der nicht bündige Anschluss der Edelstahlleiste im Sichtbereich wurde ausgetauscht und der Anschluss an einen Eckpunkt gesetzt. Der Übergang zwischen Badezimmer und Flur im Obergeschoss hatte einen Höhenunterschied von ca. 1 cm. Die ersten drei Reihen Fliesen wurden daher raus genommen und schräg unterfüttert, so dass es dort einen kleinen „Anstieg“ gibt, aber keine Stufe. Außerdem wurde eine kaputte Fließe im Erdgeschoss ausgetauscht.

Auch unser Bauleiter kam am Montag zur Baustelle. So konnten wir einige Mängel bereits vorab mit ihm besprechen.

Unser Baubegleiter schaute sich auch noch das fast fertige Haus an, fand nur noch ein paar kleine Punkte und gab uns noch einige Hinweise, auf was wir zu achten hätten.

Am Tag der Übergabe war neben dem Bauleiter noch ein Handwerker von Hanse Haus da und hat den Designboden mit den Kratzern ausgetauscht, die noch nicht angebrachte Badezimmertür eingebaut, ein paar Fußleisten neu angebracht und weitere offene Punkte vom Vortag abgearbeitet.

Bei der Übergabe selbst waren dann noch ein paar Punkte offen, für die z. B. erst noch Material bestellt werden muss, bzw. die Fremdfirma erst noch vorbeikommen muss. Dafür haben wir uns mit dem Bauleiter einvernehmlich auf den Rückhalt einer gewissen Summe geeinigt.

Inzwischen waren der Maler und die Heizungsbauer noch einmal da und haben einige Punkte abgearbeitet. Nächste Woche möchte Hanse Haus die restlichen Punkte abarbeiten. Etwas ärgerlich, dass einige Punkte nicht direkt umgesetzt wurden, so heißt es, dass immer einer von uns frei nehmen muss für die Handwerker. Neben Material und Möbellieferungen kommen so schon einige Tage zusammen.

Hier noch ein paar Bilder kurz nach der Übergabe:

Fliesenarbeiten abgeschlossen und Fertiginstallation

Die Fliesenarbeiten wurden, wie vom Fliesenleger angekündigt, nach vier Tagen abgeschlossen. Der erste Eindruck war ganz ordentlich. Nachdem uns dann aber aufgefallen war, dass das Fliesenbild auf dem Boden um 90° gedreht wurde und die Ausführung der Duschnische auch nicht ganz den Badplänen entspricht, haben wir uns etwas mehr Zeit genommen, die Arbeiten zu begutachten.

Die anfängliche Begeisterung über die schnelle Arbeit ist inzwischen einer Ernüchterung gewichen. An vielen Stellen wurde nicht so ordentlich gearbeitet, wie wir es erwartet haben. Z. B. im Sichtbereich über dem Waschbeckensockel stoßen zwei Edelstahlschienen scharfkantig mit 2mm Versatz aneinander, Fugen lösen sich, der Boden hat einen Versatz von ca. 10mm zum Flur…

Für Montag hat sich die Urlaubsvertretung unseres Bauleiters angekündigt und der Fliesenleger wurde auch zur Baustelle zitiert. Mal schauen was daraus wird.

Laut Zeitablaufplan sollte es kommenden Montag losgehen mit dem Verlegen der restlichen Böden, Einbauen der Türen und der Fertiginstallation. Allerdings schon am vergangenen Dienstag Abend kam ein Hanse Haus Trupp (neben unserem Bauleiter die ersten direkten Hanse Mitarbeiter) auf die Baustelle. Unsere Baustelle wurde offensichtlich vorgezogen, oder eher „zwischengequetscht“. Am Donnerstag Vormittag ist das Trio wieder abgezogen. Auch hier gibt es Differenzen zwischen unseren Erwartungen bezüglich der abgelieferten Qualität und dem was wir vorgefunden haben. Beispiele sind Kratzer in selbst verlegten Böden oder unsauber verarbeitete Fußleisten.

Da noch Fensterbänke getauscht werden müssen und noch einige andere Arbeiten offen sind, hat sich das Endmontage Team auch schon für einen weiteren Besuch angekündigt. Wir hoffen, dass die fragwürdigen Stellen dann auch nachgebessert werden.

Am Donnerstag  wurde noch die Außenfassade verputzt.

Dieses Wochenende haben wir damit verbracht das Haus grob zu reinigen. Auch wenn wir (bis auf Gäste, Kinderzimmer und einem mini Abstellraum) schlüsselfertig bauen, ist das laut Hanse Sache der Bauherren.
Da wir somit quasi allen Teilen des Hauses sehr nahe gekommen sind, haben wir im gleichen Zuge die vielen verschiedenen Schönheitsfehler dokumentiert und mit Post-It’s an den entsprechenden Stellen markiert.
In den Highlights sind: Kratzer in Fenstern/Türen, unsaubere Folierung, Estrichspritzer an den bodentiefen Fenstern und Türen auf der Scheibe, dem Rahmen und den ganzen Ritzen dazwischen, knarzende und schiefe Schalter sowie nach dem Streichen wieder verdreckte oder vermakelte Stellen an den Wänden.

Um das Ganze etwas objektiver bewerten zu können, hier ein paar Bilder:

Kratzer
Betrunkene Wasserwaage
Nicht überall nachgearbeitet
Estrich gehört nicht in Ritzen am Fenster
Fußleiste an der Treppe im OG
Kratzer im Designboden
Markierungen nicht entfernt
Bündig ist anders
Kein Meisterstück

Wir hoffen und glauben auch, dass die meisten Schwachstellen nachgebessert werden. Unsere Erwartung war aber, dass solche Punkte gar nicht erst in der Fülle auftauchen –  vor allem nicht von den direkten Hanse Handwerkern. Etwas unglücklich ist, dass unser eigentlicher Bauleiter die kommende Woche noch im Urlaub ist und darauf den Dienstag die Übergabe stattfindet.

Etwas weiter herausgezoomt sieht es aber schon ganz schick aus:

Dusche
Hauptbad
Gäste Bad
Flur und Treppe
Küche
Flur EG
Treppe

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Jetzt wird gefliest

Montag haben die Fliesenleger ihre Arbeiten in unserem Haus begonnen. Laut Ablaufplan sind zwei Wochen dafür eingeplant. Das äußerst sympathische Fliesenleger-Duo möchte die Arbeiten aber schon am Donnerstag Abend abschließen. Somit werden sie in den vier Tagen Bad, Gästebad, HWR, Diele und Wohn-, Ess- und Küchenbereich gefliest haben.

Bevor es mit dem eigentlichen Legen der Fliesen losgehen konnte, wurden noch die Bäder umlaufend und vor allem die Duschen speziell abgedichtet. Der zusätzlichen Schutz soll mögliche Schäden unter den Fliesen vermeiden, sollte irgendwann Feuchtigkeit durch z. B. defekte Fugen dringen.

 

 

Filigrane Kleinarbeit
Fliesen im Ess- und Küchenbereich
Abgedichtete Dusche

Alles weiß

Die Malerarbeiten wurden abgeschlossen. Da wir die Wände weiß lassen, kommen die grauen Fensterrahmen gut zur Geltung.

Ein bisschen Farbe und anderes Material ist auch noch übrig geblieben, das wir für unserer Eigenleistung Räume bzw. zur Ausbesserung nach Umzug verwenden können.

 

Fertig gestrichener Wohn-/ Ess-/Küchenbereich
Schlafzimmer fertig gestrichen
Weiß

Fleißiger Maler

Der Maler ist noch immer fleißig am werkeln. Komplett alleine ist er nun in der zweiten Woche von  früh Morgens bis zum Abend beschäftigt. Dabei führt er die Schritte in einem unglaublichem Tempo bei hoher Sorgfalt und Gelassenheit aus. Für die Wände heißt das Spachteln Q1, Spachteln Q2, Spachteln Q3, Schleifen, Grundieren, Glassvlies tapezieren, streichen und noch einmal streichen. An den Decken allerdings ohne Tapete.
Wie zuvor haben wir für die Schritte weitere, wertvolle Tipps erhalten, für die Räume in denen wir diese Arbeit nach Übergabe noch selbst durchführen.

Decke nach dem ersten Anstrich und verfugen letzter kleiner Kratzer. Wände tapeziert.

 

Im Laufe der Woche wurde noch von einem anderen Malertrupp die Sockeldämmung angebracht und die Grobverputzung vorgenommen.

Sockeldämmung angebracht und Verputzung der Dämmung

 

Unsere Treppe wurde auch eingebaut. Wir sind etwas verwundert und nicht ganz zufrieden mit dem geschwungenen Handlauf/Streben. Aufgrund der gleichen Art Treppe im Bemusterungszentrum haben wir gerade Läufe und Streben erwartet.

(Siehe hier im Eintrag zur Bemusterung)

Treppe
Eingebaute Treppe

Heizung läuft – der Maler malt

Bei unserer Gasheizung läuft seit vorletzter Woche das Estrich-Trocknungsprogramm. Zwischenzeitlich war es richtig warm im Haus, bis zu 28 Grad waren es im Obergeschoss. Der Estrich sieht schon hell aus und der Trocknungsvorgang ist fast durch.

Seit gestern hat der Maler mit seinen Arbeiten begonnen. Er arbeitet alleine und kam, nach unserem Verständnis, in den ersten zwei Tagen schon gut voran. Seine Arbeiten will er in zwei Wochen abgeschlossen haben.
Er war so freundlich und hat uns erklärt wie man die Lücken zwischen den Gipskartonplatten verspachtelt und das Fugenband einbringt. Da wir in Eigenleistung noch 3,5 Räume selber spachteln müssen, sind Tipps vom Profi sehr hilfreich.

Erste Verspachtelung im Schlafzimmer
Erste Verspachtelung in Arbeit

Estrich gelegt und Zähler gesetzt

Letzte Woche wurde, an einem Tag, der Estrich gelegt. Das geschah ganz klassisch vor Ort mit einem Haufen Sand, einigen Säcken „Zement“, Wasser und einer Estrichmaschine. Letzteres sah aus wie ein Gulaschkanonen-Anhänger für Baustellen 🙂

Aufgrund des eingebrachten Schnellbinders war der frisch gegossene Boden nach nur einem Tag begehbar. Von Tag zu Tag wird er jetzt etwas heller und verliert an Feuchtigkeit. Bis es aber mit den Spachtel- und dann später Bodenbelagsarbeiten losgehen kann, muss der Boden noch einige Zeit trocknen.

Zur Unterstützung des Trocknungsvorgangs, gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit, hängt in einem OG Fenster ein Lüfter, im EG ist ein Fenster gekippt. In ca. zwei Wochen wird dann das Heizungsprogramm zur Estrichtrocknung gestartet. Der Boden darf nicht zu schnell und damit vielleicht ungleichmäßig trocknen, da ansonsten Spannungsrisse auftreten könnten.

Heute wurden sowohl der Gaszähler wie auch der Stromzähler gesetzt. Der Heizungs-Sub hat die Gastherme in Betrieb genommen und die Lüftungsanlage fertig montiert.

Zum Thema Stromkastengröße und Brandschutzschalter hat sich auch etwas getan. Es wurde ein zweiter, schmalerer Zählerkasten neben dem vorhandenen gesetzt. Somit sollte genug Raum für mögliche Erweiterungen vorhanden sein. Bei den Brandschutzschaltern hat sich herausgestellt, dass wir schon welche haben. Etwas unauffällig hat jede Reihe im Zählerkasten ein Kombigerät aus Leitungsschutzschalter, FI und Brandschutzschalter.

Frischer Estrich
FI/LS/Brandschutzschalter links
Zweiter Zählerkasten
Gaszähler
Stromzähler

 

Es geht weiter

Am Montag, den 8.1. wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Die Heizungsbauer haben im Haus weiter die Frisch- und Abwasserleitungen verlegt und den Großteil der Heizungs- und Lüftungsanlage aufgebaut.

Am Donnerstag wurde, an nur einem Tag, die komplette Wärmedämmung des Fußbodens mit den Heizschläuchen eingebaut. Somit ist alles soweit vorbereitet, dass nächsten Dienstag planmäßig der Estrich eingebracht werden kann. Dieser muss dann erst einmal 2-3 Tage aushärten, bis er begehbar ist.

Ende nächster Woche soll höchstwahrscheinlich sowohl der Gaszähler als auch der Stromzähler kommen. Dann wird die Elektroinstallation und die Heizung in Betrieb genommen. Bis dahin sollten sich dann auch die offenen Punkte bezüglich der Elektroinstallation geklärt haben (Schaltschrankgröße, Feuerschutzschalter, Schalter für Außenbeleuchtung).

Diese Woche war auch zweimal unser Bauleiter auf der Baustelle. Am Montag hat er eine „Bestandsaufnahme“ durchgeführt und wir haben einen Schlüssel für das Haus bekommen. Auch wenn wir selber noch nichts machen können, haben wir so immer die Möglichkeit rein zu gehen. Freitag war der Bauleiter nachmittags noch für einen Termin mit unserem Baubegleiter vor Ort. Da es außer ein paar Kleinigkeiten, die behoben werden, keine größeren Mängel gibt, war es ein sehr angenehmes und kurzes Treffen.

 

Technikraum
Wohn-, Essbereich und Küche mit Fußbodenheizung

Arbeiten für dieses Jahr abgeschlossen

Wie schaut es aus? Der Stelltrupp ist mit seinen Tätigkeiten durch und auch der Elektriker hat seine Arbeiten abgeschlossen letzten Woche.  Mit dem Stelltrupp lief alles bestens. Das Team hat wirklich sehr sorgfältig gearbeitet. Im DG ist die etwas nass gewordene Dämmwolle getrocknet, im Erker des EG wurde die Dämmwolle ausgetauscht. Somit ist Restfeuchtigkeit kein Problem mehr.

Mit dem Elektriker gab es scheinbar doch leichte Verständigungsschwierigkeiten bezüglich der Ausführung der Anschlüsse der Aussenleuchten. Das lässt sich aber im Nachgang einfach umändern. Ein  offener Punkt ist noch, dass der eingebaute Zählerkasten für die PV Vorbereitung eigentlich ein größerer sein soll (80cm Breite soll, eingebaut 55cm Breite). Die Frage liegt jetzt erst einmal bei Hanse Haus dazu Stellung zu beziehen. Unser Baubegeleiter hat uns darauf hingewiesen, dass alle Zählerkästen, in denen ein Zähler nach dem 18.12.2017 vom Versorger gesetzt wird, Feuerschutzschalter erforderlich sind (bei Holzhäusern). Nun heißt es abwarten, was dahingehend passiert. Von egal, Zähler wird trotzdem gesetzt bis aufwendige Nachrüstung und Umbau des Zählerschrankes scheint uns erst mal alles möglich. Somit erst einmal Füße still halten und abwarten. Hanse Haus ist auch sowieso erst einmal bist zum 8.1.2018 in den Werksferien.

Diese Woche haben die Arbeiten für die Lüftungs- und Heizungsanlage begonnen. Eigentlich war der Start auch für letzte Woche vorgesehen, aber irgendwas ist wohl bei der Planung schief gelaufen. In jedem Fall war so leider die Zeit etwas zu knapp um Wasser, Abwasser, Heizung, Lüftung… fertigzustellen, so dass es Anfang des nächsten Jahres dort noch weiter geht. Klar ist aber wohl noch nicht, ob der Sub die Arbeiten abschließt, oder ob von Hanse Haus ein Trupp die restlichen Aufgaben übernimmt. Der ursprüngliche Zeitplan soll aber weiter bestehen. Durch die Weihnachtszeit war dort auch etwas „Luft“ drin.

Nächstes Jahr geht es dann ab der zweiten Januar Woche weiter. Vielen Dank für das Lesen unseres Blogs, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

 

Teil der Lüftungskanäle
Aufbau der Solarthermie