Es geht weiter

Am Montag, den 8.1. wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Die Heizungsbauer haben im Haus weiter die Frisch- und Abwasserleitungen verlegt und den Großteil der Heizungs- und Lüftungsanlage aufgebaut.

Am Donnerstag wurde, an nur einem Tag, die komplette Wärmedämmung des Fußbodens mit den Heizschläuchen eingebaut. Somit ist alles soweit vorbereitet, dass nächsten Dienstag planmäßig der Estrich eingebracht werden kann. Dieser muss dann erst einmal 2-3 Tage aushärten, bis er begehbar ist.

Ende nächster Woche soll höchstwahrscheinlich sowohl der Gaszähler als auch der Stromzähler kommen. Dann wird die Elektroinstallation und die Heizung in Betrieb genommen. Bis dahin sollten sich dann auch die offenen Punkte bezüglich der Elektroinstallation geklärt haben (Schaltschrankgröße, Feuerschutzschalter, Schalter für Außenbeleuchtung).

Diese Woche war auch zweimal unser Bauleiter auf der Baustelle. Am Montag hat er eine “Bestandsaufnahme” durchgeführt und wir haben einen Schlüssel für das Haus bekommen. Auch wenn wir selber noch nichts machen können, haben wir so immer die Möglichkeit rein zu gehen. Freitag war der Bauleiter nachmittags noch für einen Termin mit unserem Baubegleiter vor Ort. Da es außer ein paar Kleinigkeiten, die behoben werden, keine größeren Mängel gibt, war es ein sehr angenehmes und kurzes Treffen.

 

Technikraum
Wohn-, Essbereich und Küche mit Fußbodenheizung

Arbeiten für dieses Jahr abgeschlossen

Wie schaut es aus? Der Stelltrupp ist mit seinen Tätigkeiten durch und auch der Elektriker hat seine Arbeiten abgeschlossen letzten Woche.  Mit dem Stelltrupp lief alles bestens. Das Team hat wirklich sehr sorgfältig gearbeitet. Im DG ist die etwas nass gewordene Dämmwolle getrocknet, im Erker des EG wurde die Dämmwolle ausgetauscht. Somit ist Restfeuchtigkeit kein Problem mehr.

Mit dem Elektriker gab es scheinbar doch leichte Verständigungsschwierigkeiten bezüglich der Ausführung der Anschlüsse der Aussenleuchten. Das lässt sich aber im Nachgang einfach umändern. Ein  offener Punkt ist noch, dass der eingebaute Zählerkasten für die PV Vorbereitung eigentlich ein größerer sein soll (80cm Breite soll, eingebaut 55cm Breite). Die Frage liegt jetzt erst einmal bei Hanse Haus dazu Stellung zu beziehen. Unser Baubegeleiter hat uns darauf hingewiesen, dass alle Zählerkästen, in denen ein Zähler nach dem 18.12.2017 vom Versorger gesetzt wird, Feuerschutzschalter erforderlich sind (bei Holzhäusern). Nun heißt es abwarten, was dahingehend passiert. Von egal, Zähler wird trotzdem gesetzt bis aufwendige Nachrüstung und Umbau des Zählerschrankes scheint uns erst mal alles möglich. Somit erst einmal Füße still halten und abwarten. Hanse Haus ist auch sowieso erst einmal bist zum 8.1.2018 in den Werksferien.

Diese Woche haben die Arbeiten für die Lüftungs- und Heizungsanlage begonnen. Eigentlich war der Start auch für letzte Woche vorgesehen, aber irgendwas ist wohl bei der Planung schief gelaufen. In jedem Fall war so leider die Zeit etwas zu knapp um Wasser, Abwasser, Heizung, Lüftung… fertigzustellen, so dass es Anfang des nächsten Jahres dort noch weiter geht. Klar ist aber wohl noch nicht, ob der Sub die Arbeiten abschließt, oder ob von Hanse Haus ein Trupp die restlichen Aufgaben übernimmt. Der ursprüngliche Zeitplan soll aber weiter bestehen. Durch die Weihnachtszeit war dort auch etwas “Luft” drin.

Nächstes Jahr geht es dann ab der zweiten Januar Woche weiter. Vielen Dank für das Lesen unseres Blogs, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

 

Teil der Lüftungskanäle
Aufbau der Solarthermie

Hausstellung Tag 3

Heute ging es in großen Schritten voran. Das Dach wurde, bis auf den Erker, vom Stelltrupp fertig eingedeckt. Innen wurden weiter Wände miteinander vernagelt und von den einzelnen Bauteilen wurden überlappende Folien befestigt und abgedichtet.

Unser Bauleiter war auch wieder vor Ort und hat die Höhen für den Estrich, bezogen auf den Bodenbelag, abgestimmt und in den einzelnen Räumen markiert.

Vormittags hatten wir Besuch von unserem Baubegleiter, der einen ersten Inspektionsgang vorgenommen hat. Alles in allem ist er sehr zufrieden. Wir haben noch ein paar Hinweise auf die möglichen Schwachstellen bekommen, auf die wir in den nächsten Tagen achten sollen. Das ist z.B. die Abdichtungsfolie des Erkers bzw. der Decke im DG, die aufgrund des Regens bei der Hausstellung geöffnet werden musste. Nach dem Trocknen oder Austausch der Dämmung muss diese wieder sorgfältig verschlossen werden.

Die Elektrofirma hat die Arbeit aufgenommen. Mit dessen Vorarbeiter haben wir für ein paar Räume die genaue Position der Deckenauslässe, zusätzliche Sicherungen für Carport/Garten und Taster als Öffner für unsere Außenbeleuchtung besprochen. Da der Herr leider nur gebrochen deutsch spricht, hoffen wir, dass er alles richtig verstanden hat.

Eine richtig gute Nachricht ist, das die Versorger da waren. Der Wasserverband Nordhannover für Frischwasser und der beauftrage Sub der Avacon (Netzbetreiber) für Strom und Gas. Letzterer hatte von der Telekom auch den Auftrag für den Telefonanschluss. Trotz der niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt haben alle Arbeiten stattgefunden. Darüber sind wir wirklich sehr glücklich. Häufig liest man in anderen Blogs von einigen Problemen bezüglich Terminabsprachen oder Arbeiten bei “ungemütlichen” Temperaturen.

Status am Ende von Tag 3. Dach gedeckt!
Hausanschlüsse.

Hausstellung Tag 1 und 2

Der größte Teil der Hausstellung ist geschafft.

Am Donnerstag Morgen hat der Stelltrupp um ca. 6:30 mit Vorbereitungen der Bodenplatte angefangen. Gegen 7:45 wurde dann die erste Wand gestellt. Danach ging es mit den Erdgeschosswänden schlag auf schlag. Um 11 Uhr standen alle Wände des EGs auf der Bodenplatte und der zweite, von insgesamt drei, LKWs hat sich in Stellung gebracht.

Die zweite Lieferung waren die Decken- und Dachelemente. Im dritten LKW war das Obergeschoss, das um 17 Uhr gestellt war.

Inzwischen wurde es dunkel und Regen setzte ein. Der Dachstuhl wurde zum Teil fertig gestellt und über Nacht mit einer Folie verschlossen.

Leider gelangte vom Regen Feuchtigkeit in die Dämmung einiger Elemente. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob diese von selbst trocknen, nachgeholfen werden muss, oder ob sie ausgetauscht werden.

Zwischendurch wurde natürlich noch das Baugerüst gestellt und sowohl Heizung wie auch Dachziegel wurden angeliefert. Somit war den ganzen Tag ein reges Treiben auf der Baustelle. Am Morgen und Abend war auch unser Bauleiter vor Ort.

Am zweiten Tag, Freitag, wurde der Dachstuhl für die Deckarbeiten vorbereitet und im Haus wurden die Wände weiter befestigt. Da der Trupp den Tag zuvor bis 19:30 am Arbeiten war und der Heimweg nach Sachsen lang ist, ging es gegen 12:30 in das verdiente Wochenende.

Weiter geht es am Montag. Das Dach wird gedeckt, Elektro- und Heizungsinstallateur starten mit deren Arbeiten. Zusätzlich kommen auch noch die Versorger für Gas, Strom und Wasser.

Vorbereitung der Bodenplatte. Verlegung der Feuchtesperre.
Die erste Wand wird gestellt. Vorher wurden noch Montagewinkel auf der Bodenplatte befestigt, Quellmörtel verteilt und Distanzplatten zur Höhenausrichtung gelegt.
Die Arbeiten gehe zügig voran
Außenwände EG fertig. Innenwände werden gestellt.
Vogelperspektive. (Vogel = Drohne)
Geschossdecke
Provisorische Bautreppe. Die richtige kommt erst später.
Erste Wand DG
Geschossdecke ist fertig
Zweite DG Wand. Wie ein Puzzle passt alles zusammen. Nur das die Teile in der richtigen Reihenfolge gestellt werden.
Mit grünem Gipskarton ein Teil der Badezimmerwand.
Die Sonne geht unter.
Der Giebel steht
Vorbereitung des Dachstuhls
Haus am Ende des ersten Stelltages.
Dachelement
Nasse Dämmwolle
Haus nach dem zweiten Stelltag
Wohnen – Essen – Flur – Küche (v.l.n.r.)

Vorbereitungen abgeschlossen

In den vergangenen Tagen haben die letzten vorbereitenden Arbeiten stattgefunden.

Die Erdbauer waren fleißig und haben:
– Entwässerung angeschlossen und eine Abnahme mit der Gemeinde durchgeführt.
– Leerrohre für die Versorger im Bereich der Zufahrt gelegt, damit diese nicht am dritten Stelltag, also bei viel Verkehr, aufgerissen werden muss. Das war auch eine ziemlich gute Idee, da in einem Teilbereich sich noch eine alte Sickergrube im Erdreich versteckt hat, die noch abgerissen werden musste.
– Schotterschicht um das Haus für das Gerüst erstellt. Dabei mussten ca. 30cm um die Perimeterdämmung der Bodenplatte frei bleiben, um kurz nach Hausstellung die Sockeldämmung anbringen zu können.

Die Leerrohre für die Versorgungsleitung hatten wir letztens schon selbst gute 2 Meter vor die Außenkante der Bodenplatte gezogen, damit diese nicht unter dem Gerüst enden.
Für den Gasanschluss wird von innen allerdings noch eine Kernlochbohrung nach außen durchgeführt. Damit die Leitung verlegt werden kann, muss an dem Tag das Gerüst an der Stelle weichen. Abgesprochen ist es so, mal schauen, ob es klappt.

Ansonsten mussten wir noch organisatorisch den Termin für Strom/Gas/Telefon und Wasseranschluss abklären.

Jetzt heißt es abwarten. In 6 Wochen kommt das Haus 🙂

 

Blitzeblanke Bodenplatte

Stelltermin steht

Der Termin für die Hausstellung steht. In Woche 49 ist es soweit.

Für uns heißt das, dass wir den Versorgern jetzt den Termin für die Anschlusserstellung mitteilen können (Dritter Tag der Stellung).

Bald bekommen wir auch noch einen genaueren Ablaufplan für die verschiedenen Gewerke. Unsere Hoffnung ist, dass der Estrich vor der “Weihnachtspause” ins Haus kommt und über die Feiertag Zeit hat zum aushärten. Laut unserem Bauleiter wird das wohl knapp, aber nicht unmöglich.

Gestern wurde die Verschalung der Bodenplatte entfernt:

Fertige Bodenplatte ohne Schalung

Erstellung der Bodenplatte (Update)

Die Bodenplatte wurde erstellt. Dieses mal wenig Text dafür einige Bilder.

Ein noch offener Punkt ist die Verlegung der Bewehrung (Stahlmatten und Stahlstäbe) in der Platte. Dabei hat sich das ausführende Subunternehmen nicht ganz an den Bewehrungsplan gehalten. Ob und welche Auswirkungen das Ganze haben kann, klären wir in den nächsten Tagen mit Glatthaar bzw. Hanse Haus.

Update 20.10.2017:

Das Ingenieurbüro, das die statische Berechnung der Bodenplatte durchgeführt hat, hat Fotos, die sowohl wir als auch das ausführende Unternehmen gemacht hat, gesichtet.

Im Erkerbereich wurde in der oberen Bewehrung statt einem Stück Stahlmatte einzelne Stäbe verlegt. Da die “Rohmatten” nicht korrekt zugeschnitten wurden, fehlte für diesen Bereich etwas Matte.

Wir haben schriftlich die Bestätigung bekommen, dass diese Ersatzmaßnahme korrekt war und es keine Einschränkungen der Konstruktion gibt.

Schnurgerüst, Graben für die Frostschürze und eingelegter Potentialausgleich/Erder
Versorgeranschlüsse
Gegossene Frostschürze und Verschalung
Einbringen der Dämmung
Erste Lage Bewehrung
Betonlieferung, der erste von drei Betonmischern.
Fast fertiggegossene Platte
Abgedeckte Bodenplatte zum Schutz vor Regen
Bodenplatte

Feinabsteckung

In der vergangenen Woche hat das von uns beauftragte Vermessungsbüro die Feinabsteckung der Ecken der Bodenplatte vorgenommen (gelbe Röhrchen mit Roten Kreisen). Zusätzlich wurden noch etwas ausserhalb der Bodenplatte verschiedene Referenzpunkte gesetzt (u.A. rote Röhrchen mit gelben Punkten), falls beim Aushub der Frostschürze ein Punkt “verloren” geht.

Zusätzlich wurden noch feste Höhenreferenzpunkte festgelegt und wir haben die Bestätigung bekommen, dass die Gründung auf exakt der richtigen Höhe erstellt wurde.

Somit steht der Erstellung der Bodenplatte nicht mehr im Weg. In wenigen Tagen geht es damit los.

Teil der Absteckskizze
Feinabsteckung

Erdarbeiten abgeschlossen

Beim Ausheben der Baugrube wurden alte, nicht mehr benutzte Rohre entdeckt, die noch ausgebaut werden mussten. Diese wären im Bereich der Frostschürze gewesen. Die Enden der Rohre wurden versiegelt, damit Sickerwasser das in den höheren Enden eindringt nicht an den tiefer liegenden Enden Schaden anrichten kann.

Alte Rohre

Der Bereich wurde anschließend wieder verfüllt und verdichtet.

Baugrube

Erst raus mit dem Mutterboden und Sand um anschließend wieder frischen, frostsicheren Sand einzufüllen. Aus Laiensicht ein eher absurder Vorgang 🙂 Vor allem da an ungefähr gleicher Stelle ca. 150 Jahre ein Haus stand..

Der neue Sand wurde lagenweise eingebracht und verdichtet.

Ankunft der zweiten von neuneinhalb LKW Fuhren

Sowohl in der Baugrube als auch auf dem fertigen Gründungspolster wurden dynamische Lastplattenversuche durchgeführt. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Untergrund die im Bodengutachten erforderte Verdichtung erfüllt.

Plattendruckversuche

Nach zweieinhalb Tagen waren die Arbeiten erledigt. Das Gründungspolster ist fertig, die Baustrasse wurde erweitert und der Kran hat auch einen sicheren Stellplatz.

Fertige Gründung und Baustrasse

 

Nachtrag:
Inzwischen ist die Rechnung eingetroffen. Die Mehrkosten für die tiefere Baugrube, somit auch wieder mehr Material zur Auffüllung und die Entfernung der gefundenen Rohre hat sich in Grenzen gehalten. Zusätzlich haben wir die Baustraße im Übergang zur geteerten Straße auch noch mit Mineralgemisch befestigen lassen, damit dort durch die vielen An- und Abfahrten größerer Fahrzeuge keine Schäden entstehen.

Als Anlage haben wir noch eine ausführliche Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und die Ausdrucke der Plattendruckversuche erhalten.

Wir waren somit mit unserem Erdbauer sehr zufrieden und kommen dem Wunsch nach namentlicher Erwähnung im Blog gerne nach. Wer also einen Erdbauer im Norden Hannovers / Wedemark sucht, dem können wir ruhigen Gewissens Firma Wolfgang Depping GmbH empfehlen.

http://www.depping-wedemark.de

Anlauf der Erdarbeiten

Es geht los!

Da die Grundstücksgrenzen gut erkennbar sind und der Bereich der Erdarbeiten einen Meter umlaufend um die eigentlichen Gebäudekanten durchgeführt werden, haben wir die Grobabsteckung letzte Woche selbst vorgenommen.

Am Montag hatten wir mit unserem Bauleiter der Erdbaufirma ein zweites Anlaufgespräch in kleiner Runde geführt. Dabei haben wir noch einmal die Grobabsteckung überprüft und die letzten Details zur Durchführung besprochen. Beauftragt haben wir im ersten Schritt die Erweiterung der Baustrasse und Erstellung der Gründung. Im zweiten Schritt, nach der Bodenplatte, erfolgt dann die Verlegung der Abwasserleitung und Erstellung einer Leerrohrtrasse für die Versorger. Dazu aber wann anders mehr.

Die Durchführung der Erdarbeiten war für Woche 39 geplant. Vorher sollte ggf. schon ein Bagger auf den Bauplatz gestellt werden. Falls es auf anderen Baustellen haken sollte, könnten die ersten Arbeiten starten.

Heute morgen haben wir dann die erfreuliche Info bekommen, dass die Arbeiten schon los gehen… viel mehr sogar, die Arbeiten sind voll im Gange. Die Baustrasse und Kranstellplatz sind fertig. Das Erdreich für die Gründung ist auch schon zu einem guten Teil abgetragen. Zwischendurch hatte der Bauleiter ein paar Plattendruckversuche des Untergrunds zur Ermittelung des EVD Wertes durchgeführt. Dabei kam heraus, dass doch etwas mehr Erdreich abgetragen werden muss, als vom Bodengutachter gemessen, um die erforderlichen Werte zu erhalten. Grund dafür ist, dass der Boden doch etwas ungleichmäßig ist.

Zusätzlich wurde noch eine alte Frisch- und Abwasserleitung im Bereich der Bodenplatte entdeckt, die auch noch entfernt werden muss.