Fliesenarbeiten abgeschlossen und Fertiginstallation

Die Fliesenarbeiten wurden, wie vom Fliesenleger angekündigt, nach vier Tagen abgeschlossen. Der erste Eindruck war ganz ordentlich. Nachdem uns dann aber aufgefallen war, dass das Fliesenbild auf dem Boden um 90° gedreht wurde und die Ausführung der Duschnische auch nicht ganz den Badplänen entspricht, haben wir uns etwas mehr Zeit genommen, die Arbeiten zu begutachten.

Die anfängliche Begeisterung über die schnelle Arbeit ist inzwischen einer Ernüchterung gewichen. An vielen Stellen wurde nicht so ordentlich gearbeitet, wie wir es erwartet haben. Z. B. im Sichtbereich über dem Waschbeckensockel stoßen zwei Edelstahlschienen scharfkantig mit 2mm Versatz aneinander, Fugen lösen sich, der Boden hat einen Versatz von ca. 10mm zum Flur…

Für Montag hat sich die Urlaubsvertretung unseres Bauleiters angekündigt und der Fliesenleger wurde auch zur Baustelle zitiert. Mal schauen was daraus wird.

Laut Zeitablaufplan sollte es kommenden Montag losgehen mit dem Verlegen der restlichen Böden, Einbauen der Türen und der Fertiginstallation. Allerdings schon am vergangenen Dienstag Abend kam ein Hanse Haus Trupp (neben unserem Bauleiter die ersten direkten Hanse Mitarbeiter) auf die Baustelle. Unsere Baustelle wurde offensichtlich vorgezogen, oder eher „zwischengequetscht“. Am Donnerstag Vormittag ist das Trio wieder abgezogen. Auch hier gibt es Differenzen zwischen unseren Erwartungen bezüglich der abgelieferten Qualität und dem was wir vorgefunden haben. Beispiele sind Kratzer in selbst verlegten Böden oder unsauber verarbeitete Fußleisten.

Da noch Fensterbänke getauscht werden müssen und noch einige andere Arbeiten offen sind, hat sich das Endmontage Team auch schon für einen weiteren Besuch angekündigt. Wir hoffen, dass die fragwürdigen Stellen dann auch nachgebessert werden.

Am Donnerstag  wurde noch die Außenfassade verputzt.

Dieses Wochenende haben wir damit verbracht das Haus grob zu reinigen. Auch wenn wir (bis auf Gäste, Kinderzimmer und einem mini Abstellraum) schlüsselfertig bauen, ist das laut Hanse Sache der Bauherren.
Da wir somit quasi allen Teilen des Hauses sehr nahe gekommen sind, haben wir im gleichen Zuge die vielen verschiedenen Schönheitsfehler dokumentiert und mit Post-It’s an den entsprechenden Stellen markiert.
In den Highlights sind: Kratzer in Fenstern/Türen, unsaubere Folierung, Estrichspritzer an den bodentiefen Fenstern und Türen auf der Scheibe, dem Rahmen und den ganzen Ritzen dazwischen, knarzende und schiefe Schalter sowie nach dem Streichen wieder verdreckte oder vermakelte Stellen an den Wänden.

Um das Ganze etwas objektiver bewerten zu können, hier ein paar Bilder:

Kratzer
Betrunkene Wasserwaage
Nicht überall nachgearbeitet
Estrich gehört nicht in Ritzen am Fenster
Fußleiste an der Treppe im OG
Kratzer im Designboden
Markierungen nicht entfernt
Bündig ist anders
Kein Meisterstück

Wir hoffen und glauben auch, dass die meisten Schwachstellen nachgebessert werden. Unsere Erwartung war aber, dass solche Punkte gar nicht erst in der Fülle auftauchen –  vor allem nicht von den direkten Hanse Handwerkern. Etwas unglücklich ist, dass unser eigentlicher Bauleiter die kommende Woche noch im Urlaub ist und darauf den Dienstag die Übergabe stattfindet.

Etwas weiter herausgezoomt sieht es aber schon ganz schick aus:

Dusche
Hauptbad
Gäste Bad
Flur und Treppe
Küche
Flur EG
Treppe

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Jetzt wird gefliest

Montag haben die Fliesenleger ihre Arbeiten in unserem Haus begonnen. Laut Ablaufplan sind zwei Wochen dafür eingeplant. Das äußerst sympathische Fliesenleger-Duo möchte die Arbeiten aber schon am Donnerstag Abend abschließen. Somit werden sie in den vier Tagen Bad, Gästebad, HWR, Diele und Wohn-, Ess- und Küchenbereich gefliest haben.

Bevor es mit dem eigentlichen Legen der Fliesen losgehen konnte, wurden noch die Bäder umlaufend und vor allem die Duschen speziell abgedichtet. Der zusätzlichen Schutz soll mögliche Schäden unter den Fliesen vermeiden, sollte irgendwann Feuchtigkeit durch z. B. defekte Fugen dringen.

 

 

Filigrane Kleinarbeit
Fliesen im Ess- und Küchenbereich
Abgedichtete Dusche

Alles weiß

Die Malerarbeiten wurden abgeschlossen. Da wir die Wände weiß lassen, kommen die grauen Fensterrahmen gut zur Geltung.

Ein bisschen Farbe und anderes Material ist auch noch übrig geblieben, das wir für unserer Eigenleistung Räume bzw. zur Ausbesserung nach Umzug verwenden können.

 

Fertig gestrichener Wohn-/ Ess-/Küchenbereich
Schlafzimmer fertig gestrichen
Weiß

Heizung läuft – der Maler malt

Bei unserer Gasheizung läuft seit vorletzter Woche das Estrich-Trocknungsprogramm. Zwischenzeitlich war es richtig warm im Haus, bis zu 28 Grad waren es im Obergeschoss. Der Estrich sieht schon hell aus und der Trocknungsvorgang ist fast durch.

Seit gestern hat der Maler mit seinen Arbeiten begonnen. Er arbeitet alleine und kam, nach unserem Verständnis, in den ersten zwei Tagen schon gut voran. Seine Arbeiten will er in zwei Wochen abgeschlossen haben.
Er war so freundlich und hat uns erklärt wie man die Lücken zwischen den Gipskartonplatten verspachtelt und das Fugenband einbringt. Da wir in Eigenleistung noch 3,5 Räume selber spachteln müssen, sind Tipps vom Profi sehr hilfreich.

Erste Verspachtelung im Schlafzimmer
Erste Verspachtelung in Arbeit

Estrich gelegt und Zähler gesetzt

Letzte Woche wurde, an einem Tag, der Estrich gelegt. Das geschah ganz klassisch vor Ort mit einem Haufen Sand, einigen Säcken „Zement“, Wasser und einer Estrichmaschine. Letzteres sah aus wie ein Gulaschkanonen-Anhänger für Baustellen 🙂

Aufgrund des eingebrachten Schnellbinders war der frisch gegossene Boden nach nur einem Tag begehbar. Von Tag zu Tag wird er jetzt etwas heller und verliert an Feuchtigkeit. Bis es aber mit den Spachtel- und dann später Bodenbelagsarbeiten losgehen kann, muss der Boden noch einige Zeit trocknen.

Zur Unterstützung des Trocknungsvorgangs, gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit, hängt in einem OG Fenster ein Lüfter, im EG ist ein Fenster gekippt. In ca. zwei Wochen wird dann das Heizungsprogramm zur Estrichtrocknung gestartet. Der Boden darf nicht zu schnell und damit vielleicht ungleichmäßig trocknen, da ansonsten Spannungsrisse auftreten könnten.

Heute wurden sowohl der Gaszähler wie auch der Stromzähler gesetzt. Der Heizungs-Sub hat die Gastherme in Betrieb genommen und die Lüftungsanlage fertig montiert.

Zum Thema Stromkastengröße und Brandschutzschalter hat sich auch etwas getan. Es wurde ein zweiter, schmalerer Zählerkasten neben dem vorhandenen gesetzt. Somit sollte genug Raum für mögliche Erweiterungen vorhanden sein. Bei den Brandschutzschaltern hat sich herausgestellt, dass wir schon welche haben. Etwas unauffällig hat jede Reihe im Zählerkasten ein Kombigerät aus Leitungsschutzschalter, FI und Brandschutzschalter.

Frischer Estrich
FI/LS/Brandschutzschalter links
Zweiter Zählerkasten
Gaszähler
Stromzähler

 

Hausstellung Tag 3

Heute ging es in großen Schritten voran. Das Dach wurde, bis auf den Erker, vom Stelltrupp fertig eingedeckt. Innen wurden weiter Wände miteinander vernagelt und von den einzelnen Bauteilen wurden überlappende Folien befestigt und abgedichtet.

Unser Bauleiter war auch wieder vor Ort und hat die Höhen für den Estrich, bezogen auf den Bodenbelag, abgestimmt und in den einzelnen Räumen markiert.

Vormittags hatten wir Besuch von unserem Baubegleiter, der einen ersten Inspektionsgang vorgenommen hat. Alles in allem ist er sehr zufrieden. Wir haben noch ein paar Hinweise auf die möglichen Schwachstellen bekommen, auf die wir in den nächsten Tagen achten sollen. Das ist z.B. die Abdichtungsfolie des Erkers bzw. der Decke im DG, die aufgrund des Regens bei der Hausstellung geöffnet werden musste. Nach dem Trocknen oder Austausch der Dämmung muss diese wieder sorgfältig verschlossen werden.

Die Elektrofirma hat die Arbeit aufgenommen. Mit dessen Vorarbeiter haben wir für ein paar Räume die genaue Position der Deckenauslässe, zusätzliche Sicherungen für Carport/Garten und Taster als Öffner für unsere Außenbeleuchtung besprochen. Da der Herr leider nur gebrochen deutsch spricht, hoffen wir, dass er alles richtig verstanden hat.

Eine richtig gute Nachricht ist, das die Versorger da waren. Der Wasserverband Nordhannover für Frischwasser und der beauftrage Sub der Avacon (Netzbetreiber) für Strom und Gas. Letzterer hatte von der Telekom auch den Auftrag für den Telefonanschluss. Trotz der niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt haben alle Arbeiten stattgefunden. Darüber sind wir wirklich sehr glücklich. Häufig liest man in anderen Blogs von einigen Problemen bezüglich Terminabsprachen oder Arbeiten bei „ungemütlichen“ Temperaturen.

Status am Ende von Tag 3. Dach gedeckt!
Hausanschlüsse.

Hausstellung Tag 1 und 2

Der größte Teil der Hausstellung ist geschafft.

Am Donnerstag Morgen hat der Stelltrupp um ca. 6:30 mit Vorbereitungen der Bodenplatte angefangen. Gegen 7:45 wurde dann die erste Wand gestellt. Danach ging es mit den Erdgeschosswänden schlag auf schlag. Um 11 Uhr standen alle Wände des EGs auf der Bodenplatte und der zweite, von insgesamt drei, LKWs hat sich in Stellung gebracht.

Die zweite Lieferung waren die Decken- und Dachelemente. Im dritten LKW war das Obergeschoss, das um 17 Uhr gestellt war.

Inzwischen wurde es dunkel und Regen setzte ein. Der Dachstuhl wurde zum Teil fertig gestellt und über Nacht mit einer Folie verschlossen.

Leider gelangte vom Regen Feuchtigkeit in die Dämmung einiger Elemente. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob diese von selbst trocknen, nachgeholfen werden muss, oder ob sie ausgetauscht werden.

Zwischendurch wurde natürlich noch das Baugerüst gestellt und sowohl Heizung wie auch Dachziegel wurden angeliefert. Somit war den ganzen Tag ein reges Treiben auf der Baustelle. Am Morgen und Abend war auch unser Bauleiter vor Ort.

Am zweiten Tag, Freitag, wurde der Dachstuhl für die Deckarbeiten vorbereitet und im Haus wurden die Wände weiter befestigt. Da der Trupp den Tag zuvor bis 19:30 am Arbeiten war und der Heimweg nach Sachsen lang ist, ging es gegen 12:30 in das verdiente Wochenende.

Weiter geht es am Montag. Das Dach wird gedeckt, Elektro- und Heizungsinstallateur starten mit deren Arbeiten. Zusätzlich kommen auch noch die Versorger für Gas, Strom und Wasser.

Vorbereitung der Bodenplatte. Verlegung der Feuchtesperre.
Die erste Wand wird gestellt. Vorher wurden noch Montagewinkel auf der Bodenplatte befestigt, Quellmörtel verteilt und Distanzplatten zur Höhenausrichtung gelegt.
Die Arbeiten gehe zügig voran
Außenwände EG fertig. Innenwände werden gestellt.
Vogelperspektive. (Vogel = Drohne)
Geschossdecke
Provisorische Bautreppe. Die richtige kommt erst später.
Erste Wand DG
Geschossdecke ist fertig
Zweite DG Wand. Wie ein Puzzle passt alles zusammen. Nur das die Teile in der richtigen Reihenfolge gestellt werden.
Mit grünem Gipskarton ein Teil der Badezimmerwand.
Die Sonne geht unter.
Der Giebel steht
Vorbereitung des Dachstuhls
Haus am Ende des ersten Stelltages.
Dachelement
Nasse Dämmwolle
Haus nach dem zweiten Stelltag
Wohnen – Essen – Flur – Küche (v.l.n.r.)

Stelltermin steht

Der Termin für die Hausstellung steht. In Woche 49 ist es soweit.

Für uns heißt das, dass wir den Versorgern jetzt den Termin für die Anschlusserstellung mitteilen können (Dritter Tag der Stellung).

Bald bekommen wir auch noch einen genaueren Ablaufplan für die verschiedenen Gewerke. Unsere Hoffnung ist, dass der Estrich vor der „Weihnachtspause“ ins Haus kommt und über die Feiertag Zeit hat zum aushärten. Laut unserem Bauleiter wird das wohl knapp, aber nicht unmöglich.

Gestern wurde die Verschalung der Bodenplatte entfernt:

Fertige Bodenplatte ohne Schalung

Baustellenanlaufgespräch

Letze Woche hatten wir das Baustellenanlaufgespräch. Dieses war für 12 Uhr geplant. Als wir gegen 10:30 auf der Baustelle eintrafen, war bereits der Bauleiter der Bodenplatte vor Ort. Daher konnten wir schon beginnen einige Dinge bezüglich der Bodenplatte zu besprechen. Gegen 11:30 kam der Bauleiter von Hause Haus mit einem Kollegen. Mit den beiden klärten wir Sachen rund ums Haus und füllten ein Protokoll aus, welches uns danach per Mail zugesandt wurde. Mit kleiner Verspätung trafen noch der Bauleiter des Erdbauers und der Zuständige für die Trinkwasserversorgung ein.

Jetzt konnten fast alle Fragen beantwortet und unter den Zuständigen geklärt werden. Es hat einiges erleichtert, dass fast alle da waren, da man nicht als Dritter die Informationen weiterleiten musste und die Fachleute direkt miteinander kommunizieren konnten. Der Versorger für Strom und Gas bzw. das ausführende Subunternehmen hat eine Teilnahme strikt verweigert. Somit waren dazu die meisten Fragen offen.

Da nicht alles geklärt werden konnte, mussten wir nach dem Termin einiges Nachfragen. So mussten wir beim Versorger für Strom und Gas anfragen, ob eine Leerrohrtrasse vom Erdbauer vorverlegt werden kann, da die Versorgungsleitungen im Bereich der Baustraße liegen. Außerdem liegt unser Grundstück in einem Wasserschutzgebiet in der Zone 3b. Zum Glück gibt es kaum Einschränkungen. Die einzige ist, dass das Wasser von Verkehrsflächen über eine belebte Zone oder über einen durchlässigen Belag in den Boden geleitet werden muss.

Mitte September sollen die Erdarbeiten für die Gründung erfolgen. Danach kann der Vermesser die Eckpunkte der Bodenplatte abstecken. Die Bodenplatte soll in der ersten Oktoberwoche kommen. Nach der Bodenplatte wird der Abwasserkanal durch den Erdbauer erstellt.

Den Termin für die Hausstellung konnte uns der Bauleiter von Hanse Haus nicht sagen. Daher riefen wir bei Hanse Haus direkt in der zuständigen Abteilung an und erfuhren, dass wenn wir Glück haben das Haus Mitte November gestellt wird. Nächste Woche erfahren wir den genauen Termin.

Nun mussten nur noch die Angebote des Erdbauers für die Erstellung der Gründung und des Abwasserkanals überarbeitet werden, dann kann es von uns aus losgehen.