Erdarbeiten abgeschlossen

Beim Ausheben der Baugrube wurden alte, nicht mehr benutzte Rohre entdeckt, die noch ausgebaut werden mussten. Diese wären im Bereich der Frostschürze gewesen. Die Enden der Rohre wurden versiegelt, damit Sickerwasser das in den höheren Enden eindringt nicht an den tiefer liegenden Enden Schaden anrichten kann.

Alte Rohre

Der Bereich wurde anschließend wieder verfüllt und verdichtet.

Baugrube

Erst raus mit dem Mutterboden und Sand um anschließend wieder frischen, frostsicheren Sand einzufüllen. Aus Laiensicht ein eher absurder Vorgang 🙂 Vor allem da an ungefähr gleicher Stelle ca. 150 Jahre ein Haus stand..

Der neue Sand wurde lagenweise eingebracht und verdichtet.

Ankunft der zweiten von neuneinhalb LKW Fuhren

Sowohl in der Baugrube als auch auf dem fertigen Gründungspolster wurden dynamische Lastplattenversuche durchgeführt. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Untergrund die im Bodengutachten erforderte Verdichtung erfüllt.

Plattendruckversuche

Nach zweieinhalb Tagen waren die Arbeiten erledigt. Das Gründungspolster ist fertig, die Baustrasse wurde erweitert und der Kran hat auch einen sicheren Stellplatz.

Fertige Gründung und Baustrasse

 

Nachtrag:
Inzwischen ist die Rechnung eingetroffen. Die Mehrkosten für die tiefere Baugrube, somit auch wieder mehr Material zur Auffüllung und die Entfernung der gefundenen Rohre hat sich in Grenzen gehalten. Zusätzlich haben wir die Baustraße im Übergang zur geteerten Straße auch noch mit Mineralgemisch befestigen lassen, damit dort durch die vielen An- und Abfahrten größerer Fahrzeuge keine Schäden entstehen.

Als Anlage haben wir noch eine ausführliche Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und die Ausdrucke der Plattendruckversuche erhalten.

Wir waren somit mit unserem Erdbauer sehr zufrieden und kommen dem Wunsch nach namentlicher Erwähnung im Blog gerne nach. Wer also einen Erdbauer im Norden Hannovers / Wedemark sucht, dem können wir ruhigen Gewissens Firma Wolfgang Depping GmbH empfehlen.

http://www.depping-wedemark.de

Anlauf der Erdarbeiten

Es geht los!

Da die Grundstücksgrenzen gut erkennbar sind und der Bereich der Erdarbeiten einen Meter umlaufend um die eigentlichen Gebäudekanten durchgeführt werden, haben wir die Grobabsteckung letzte Woche selbst vorgenommen.

Am Montag hatten wir mit unserem Bauleiter der Erdbaufirma ein zweites Anlaufgespräch in kleiner Runde geführt. Dabei haben wir noch einmal die Grobabsteckung überprüft und die letzten Details zur Durchführung besprochen. Beauftragt haben wir im ersten Schritt die Erweiterung der Baustrasse und Erstellung der Gründung. Im zweiten Schritt, nach der Bodenplatte, erfolgt dann die Verlegung der Abwasserleitung und Erstellung einer Leerrohrtrasse für die Versorger. Dazu aber wann anders mehr.

Die Durchführung der Erdarbeiten war für Woche 39 geplant. Vorher sollte ggf. schon ein Bagger auf den Bauplatz gestellt werden. Falls es auf anderen Baustellen haken sollte, könnten die ersten Arbeiten starten.

Heute morgen haben wir dann die erfreuliche Info bekommen, dass die Arbeiten schon los gehen… viel mehr sogar, die Arbeiten sind voll im Gange. Die Baustrasse und Kranstellplatz sind fertig. Das Erdreich für die Gründung ist auch schon zu einem guten Teil abgetragen. Zwischendurch hatte der Bauleiter ein paar Plattendruckversuche des Untergrunds zur Ermittelung des EVD Wertes durchgeführt. Dabei kam heraus, dass doch etwas mehr Erdreich abgetragen werden muss, als vom Bodengutachter gemessen, um die erforderlichen Werte zu erhalten. Grund dafür ist, dass der Boden doch etwas ungleichmäßig ist.

Zusätzlich wurde noch eine alte Frisch- und Abwasserleitung im Bereich der Bodenplatte entdeckt, die auch noch entfernt werden muss.

 

 

 

 

Baustellenanlaufgespräch

Letze Woche hatten wir das Baustellenanlaufgespräch. Dieses war für 12 Uhr geplant. Als wir gegen 10:30 auf der Baustelle eintrafen, war bereits der Bauleiter der Bodenplatte vor Ort. Daher konnten wir schon beginnen einige Dinge bezüglich der Bodenplatte zu besprechen. Gegen 11:30 kam der Bauleiter von Hause Haus mit einem Kollegen. Mit den beiden klärten wir Sachen rund ums Haus und füllten ein Protokoll aus, welches uns danach per Mail zugesandt wurde. Mit kleiner Verspätung trafen noch der Bauleiter des Erdbauers und der Zuständige für die Trinkwasserversorgung ein.

Jetzt konnten fast alle Fragen beantwortet und unter den Zuständigen geklärt werden. Es hat einiges erleichtert, dass fast alle da waren, da man nicht als Dritter die Informationen weiterleiten musste und die Fachleute direkt miteinander kommunizieren konnten. Der Versorger für Strom und Gas bzw. das ausführende Subunternehmen hat eine Teilnahme strikt verweigert. Somit waren dazu die meisten Fragen offen.

Da nicht alles geklärt werden konnte, mussten wir nach dem Termin einiges Nachfragen. So mussten wir beim Versorger für Strom und Gas anfragen, ob eine Leerrohrtrasse vom Erdbauer vorverlegt werden kann, da die Versorgungsleitungen im Bereich der Baustraße liegen. Außerdem liegt unser Grundstück in einem Wasserschutzgebiet in der Zone 3b. Zum Glück gibt es kaum Einschränkungen. Die einzige ist, dass das Wasser von Verkehrsflächen über eine belebte Zone oder über einen durchlässigen Belag in den Boden geleitet werden muss.

Mitte September sollen die Erdarbeiten für die Gründung erfolgen. Danach kann der Vermesser die Eckpunkte der Bodenplatte abstecken. Die Bodenplatte soll in der ersten Oktoberwoche kommen. Nach der Bodenplatte wird der Abwasserkanal durch den Erdbauer erstellt.

Den Termin für die Hausstellung konnte uns der Bauleiter von Hanse Haus nicht sagen. Daher riefen wir bei Hanse Haus direkt in der zuständigen Abteilung an und erfuhren, dass wenn wir Glück haben das Haus Mitte November gestellt wird. Nächste Woche erfahren wir den genauen Termin.

Nun mussten nur noch die Angebote des Erdbauers für die Erstellung der Gründung und des Abwasserkanals überarbeitet werden, dann kann es von uns aus losgehen.